Ein namenloser Hase im Garten reibt sich aufgeregt
die Schnurrhaare. Schon wieder rascheln die Blätter.
Irgend jemand streift durch das Dickicht.
Aber diesmal klingt es nicht nach dem großen Unbekannten
mit seiner Ente. Er legt die Pfote an die langen Löffel.
Außerdem kommt das Geraschel direkt auf ihn zu.
"Hallo, ich bin Mariele und das ist mein Hase"
Plötzlich steht eine Bärin im weißen Spitzenkleid
vor dem namenlosen Langohr.
Das ist erstmal sprachlos und weiß auch
nicht so recht, wie es sich vorstellen soll.
Zum Glück übernimmt Mariele das Wort:
"Heh, das ist ja witzig: Du hast ja auch einen
Hasen auf dem Arm." Dankbar nickt das
große Langohr.
Nachdem das Eis jetzt gebrochen ist, kann die Bärin
gleich fortfahren: "Ich bin von da in den Garten gekommen.
Im ersten Moment habe ich gedacht, ich wäre allein hier.
Aber dann habe ich dich gesehen." Der Hase räuspert sich
zaghaft, weil er doch jetzt etwas sagen sollte ...
Aber was für ein Glück, ein weiteres Nicken ist genug.
Denn schon erklärt Mariele ihm, wo sie langgekommen ist.
Wo sie hergekommen ist und was es da alles zu sehen gibt.
Es ist herrlich. Sie verstehen sich ohne viele Worte. Von ihm.
Denn jetzt erfährt er noch, wohin die Bärin gehen wird.
Jetzt ist es Zeit, dass sich die Kuscheltiere vorstellen.
Der Karohase ist noch klein und macht nicht viele Worte.
Marieles Hase ist da viel vorlauter.
Aber selbstverständlich darf sein karierter Liebling
mit Marieles Liebling spielen. Für den großen Hasen
könnte der Tag nicht schöner sein.
Der kleine Hase der Bärin stapft mit großen
Schritten auf den neuen Freund zu.
Und der grinst wenig später über das
ganze karierte Gesicht, als Marieles Hase
mit ihm Fangen spielt.
Und so geht es weiter
Fotos: W.Hein
Mariele mit Hase: Christiane Kaufmann (Hünfelder Bären)
Ein namenloser Hase: "James" von Marjoleine Diemel
(Old Time Teddies & Furry Friends)
Samstag, 18. August 2007
Die Hasenmutter
Freitag, 17. August 2007
Freibeuter und Piraten
Frederik läßt den Blick über die hölzernen Plankendes Steges schweifen. Das Piratentuch lugt unter dem
nagelneuen Totenkopfhut hervor. Hier steht der tollkühne
Freibeuter des Gartenteichs und der sieben Weltmeere
in der herabsinkende Abendsonne, bereit für fette Beute
und dicke Schätze.
Ihm zur Seite wartet sein treues Rollkomando. DiePiratenente folgt dem Freibeuter natürlich durch dick
und dünn. Nur über Stock und Stein muss Frederik allein
nach verborgenen Schätzen im dichten Unterholz suchen.
Die roten Räder sind leider nicht besonders geländegängig.
Also wird der Rädermaat wieder unerschütterlicham Ende des Steges warten müssen, während der
Freibeuter allein auf Schatzsuche geht. Aber trotzdem
wird die Piratenente auch mit einem Auge immer den
Überblick behalten. Denn diesmal nimmt er seine
Piratenfahne mit. Die ist groß und schwarz. Der
gruselige Totenkopf leuchtet weithin.
Der Plan ist gut und alles schon vorbereit.Morgen kann es gleich losgehen. Denn heute
sind die Helden todmüde und tollkühne
Freibeuter besonders.
So geht es weiter ...
Fotos: W.Hein
Frederik: Barbara Fernholz (Zaubearhaft)
Piratenente: Fundstück
Freitag, 3. August 2007
Kleine Weiterleitung und große Bringschuld
Lena surft. Sie hat diese 1-Tages-Sommer zwischen 7-Tagen Regenwetter satt. Wenn es draußen zu feucht für große Entdeckungen ist, geht sie halt ins Internet.
Mit Nelleke endeckt sie bunte Sockentiere, rauchende Kaninchen, wirr sprechende Fische und viel zu wenig Schafe. Was die beiden alles erleben, steht auf SchneiderHein.
Wenn die beiden schon mal dabei sind, können sie auch versuchen, eine alte Bringschuld zu erledigen. Es ist schon eine kleine Ewigkeit her, da hat Verena die Bären in Haus & Garten (und natürlich das Schaf) für den Thinking Blogger Award vorgeschlagen. Das hat alle riesig gefreut und alle Bären (und das Schaf) danken Verena ausdrücklich für die Ehre. Auch wenn manche Bären doch nur Fusseln im Kopf haben...
Hier also endlich die Liste:
Arktos das Blog für den Arktophilen - ist zwar noch etwas schwachbrüstig, aber wenigstens ein guter Einstieg um zu Arktos der Internetseite und zu Curli Dad zu kommen.
Freitag, 27. Juli 2007
Mittwoch, 25. Juli 2007
Sommer ...
Der Teich ist voll
Mittwoch, 11. Juli 2007
Wieder ein Regentag ...
Heute kann Fussel wieder nicht im Garten spielen.
Es ist nass, kalt und windig. Das macht aber nichts mehr.
Denn das Schaf Schmusibu von "Manu's Schafe Gartenwelt"
hat Fussel auf eine ganz tolle Idee gebracht: Schmusibu, spielt
bei solchem Wetter gern in einer Kissen-Decken-Gruselhöhle.
Bald darauf hatte auch Fussel eine total spannende Höhle
im Haus entdeckt. Perfekt ausgestattet mit Taschenlampe,
Schutzhelm, Markierungsbändern, Landkarte, Kompass und
Notizblock ist er nun stundenlang verschollen.
Und so sieht es aus, wenn Fussel an einem Regentag
immer neue Höhlen im Bettengebirge erforscht ...

Dienstag, 26. Juni 2007
Gemein!!!
"Dat wird nix!" Der alte Seebär schüttelt den Kopf, dass es nur so rauscht unter der blauen Kapuze. Innen schubbeln seine großen Ohren heftig am glatten Kunststoff lang. "Meen Deern, dat wird nix!" Auch Nelleke schaut missmutig aus ihrem Regenmantel hervor: "Gemein!"
Das ist ja auch wirklich sooo ungerecht: Seit einigen Tagen ist es nun ein ganz amtlicher Sommer. Mit richtigem Sommeranfang und so. Das haben die im Radio gesagt. Die Badesaison kann also beginnen. Wenn vor ein paar Tagen Nelleke sich flach auf den Steg gelegt hat, konnte sie gerade die Pfotenspitze ins Wasser halten. Das war schon richtig warm. Aber seitdem der Sommer angefangen hat, ist das schöne Wetter weg.
Auf den Steg würde sich Nelleke heute jedenfalls nicht legen. Der ist schon wieder pitschnass. Es nieselt und richtig windig ist es heute auch. Der alten Seebär mag ja vielleicht so ein Wetter. Nelleke will aber einen richtigen Sommer, damit sie ins Wasser kann. Denn auf dem Trockenen hat sie jetzt lange genug geübt. Und der alte Zausel ist extra noch ein paar Tage geblieben, weil er dabei sein will, wenn Nelleke schwimmt ...
Heute aber auf keinen Fall. "Da hinten kommt schon wieder der nächste dicke Regenguss." Der große Bär guckt zu den dunklen Wolken rauf, die sich über die Baumwipfel schieben. "Lass uns reingehen und einen steifen Grog trinken." Nach einer kurzen Pause folgt die jugendfreie Version: "Oder besser eine heiße Milch mit Honig." Heiße Milch mit Honig - mitten im Sommer. Wer denkt sich eigentlich so ein blödes Wetter aus?
Wenn Nelleke den erwischen könnte, der das Wetter macht! Diesem komischen Vogel würde sie schon sagen, dass kleine Bäreninnen einen sonnigen Sommer brauchen. Ganz ganz dringend. Grummelig stapft Nelleke in ihren Gummistiefeln durch die Pfützen, als beide wieder ins Haus gehen.


























