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Sonntag, 10. März 2024

Eierdreh - diesmal ganz anders

 

Das ist eine olle Kamelle – nicht weil sie vom Karneval übrig geblieben ist. Aber der Fuchs im friesischen Eierbaum ist ein Bild von 2017. In diesem Jahr würde der Fuchs ins Leere greifen, denn es steht kein Eierbaum im Garten. Der wird im Haus gebraucht:

Neben den Erzihasen hat der Eierbaum eine Hauptrolle in unserem ersten Entspannungsvideo bekommen. Fast 40 Minuten Eier und Hasen schauen zum selig plinkerdem Piano. Wenn man überhaupt so weit kommt und nicht vorher einknackt.

Wer sich selbst davon überzeugen will, ob Hasen so effizient wie Schäfchen sind, kann hier lange Löffel zählen. Das ist der Link zu unserem ersten österlichen Entspannungsvideo 

Zum Schluss dann doch wieder ein gut abgehangener Fuchs. Denn hier passiert wegen ganz viel Eiervideogedrehe erst einmal sehr sehr wenig.

Idee: SchneiderHein

Sonntag, 17. Dezember 2017

Ein Herz für Füchse



Es ist schon der dritte Advent, an dem zwei Füchse im Lichterglanz zusammen sitzen. Alice und Phil könnten einfach nur die heutige Adventskalenderfüllung einatmen oder von einer der vielen Süßwarenschalen naschen, die auf geheimnisvolle Weise in der Vorweihnachtszeit sich überall vermehren. Doch ein Fuchs hat etwas Beunruhigendes dabei entdeckt.

"Man kann uns essen!" Phil ist entsetzt: Es gibt Füchse aus Weingummi. Füchse mit Cola-Geschmack.

 "Der sieht doch lecker aus," Alice findet, dass fuchs das nicht verallgemeinern sollte. Phil sollte zwischen wohlschmeckenden und ungenießbaren Rotschwänzen unterscheiden. Und diesen Gummifuchs würde sie schon nehmen, auch wenn sauersüßes Weingummi keine typische Adventsleckerei ist.
Phil kann es nicht glauben, Alice will doch tatsächlich so einen Gummifuchs gleich wegputzen.

Dabei sind Füchse doch ihre besten Freunde. Ständig wuseln einige um sie herum.

Das stimmt leider. Alice ist auch aufgefallen, dass immer ein paar winzige rote Spitznasen in der Nähe sind.

Sie streicht dem kleinen Rotschwanz über den Kopf. Diese Füchse will sie auch gar nicht futtern. Die sehen nälich ziemlich ungenießbar aus.

Nun gut, das kann diesen kleinen Holz-Füchsen wohl niemand erklären. Warum ihre weichen Brüder im Schlund verschwinden dürfen und ihnen keine Gefahr droht. Am besten sie verzichten auf jedes Fuchsfressen. "Dann muss ich mal kurz weg," verkündet plötzlich Alice.

Zurück bleibt Phil mit den kleinen Füchsen, die ein viel zu große Gans anfauchen.

"Tadaa! Ich esse auch keine Füchse. Brauch' ich nicht, weil ich was Besseres gefunden habe." Nicht weit von den schon wieder freigegämpften Nikolausstiefeln hat Alice eine knusprige Waffel mit satter Nuss-Schoko-Füllung gefunden, die mit einem Winterpinguin eingepackt ist.

Phil runzelt die Stirn: Doch die kleinen Füchse können so fröhlich weiterspielen.

Wenig später umringen sie neugierig Alice, die schon eifrig am Goldpapier nestelt.

Da kommt hinterrücks ein Phil: "Es ist jetzt ja kein Fuchs … aber sind nicht auch die Pinguine unsere Freunde?" Und schon treiben drei Esschollen mit steifen Frackträgern vor seinen Pfoten über das Parkett.

Die kleinen Füchse wuseln gleich um die drei Pinguine und Phil schaut mit zufriedenem Grinsen auf das Hüpfen, Jagen und Springen. "Das ist ja so gemein," grummelt Alice. "Ich schiebe hier Kohldampf, weil Herr Fuchs mit jedem auf Gut-Freund macht."

Drei Kerzen leuchten zum Advent und eine Füchsin missmutet. Sie weiß nicht, wie sie unbemerkt diese Schokoverpackung aufbekommt: Das ist doch nur bedrucktes Silberpapier. Nuss-Schnitten werden doch nicht wirklich mit Pinguinfett gebacken. Oder?


Fotos: W.Hein

Phil und Alice, zwei
Füchse von Tatiana Krivitskaya, spielen heute mit Figuren aus dem Erzgebirge, Die kleinen Füchse sind Reifentiere und die Pinguine eine Alternative zu klampfenden Engeln zur Weihnachtszeit.


Sonntag, 9. April 2017

Fuchs, du hast die Gans verloren



"Das müsst ihr sehen!" Aufgeregt scheucht Conroy die beiden Mädchen in den Garten.

Der junge Bär hat da einen Baum im Garten gefunden, der ist ziemlich merkwürdig. Er leuchtet weithin mit bunten Früchten und die hängen dicht am dicht am seidenen Faden.

"Ach Conroy, das ist doch nur Deko!" lacht Alisa als das bunte Wunderding in Sicht kommt. "Da hängt jemand die Eier in den Garten, weil bald Ostern ist. So ist das natürlich kein richtiges Eiersuchen mehr, wenn schon alles zum Abpflüken in Griffhöhe hängt. "Aber das ist ja auch höchstens was für Holzwürmer", mault Maylin. "Wo ist den die leckere Schokolade und das feine Marzipan?" Noch ist ja nicht Ostern! Und vielleicht werden ja nur die Dinge versteckt, die jemand auch wirklich finden will …

Doch die kleinen Bären sind nicht allein. Diese Holzeier werden gerade schon ganz genau inspiziert. Aber auch ein neugieriger Fuchs hat keine bessere Idee, als sie weiter dumm rumhängen zu lassen.

Das findet Alisa jetzt mal wirklich ungewöhnlich. Dass der Garten plötzlich voller Deko steht, kennt die kleine Bärin schon. Wenn hier aber plötzlich ein Fuchs rumklettert, den sie noch nie zuvor gesehen hat, dann sollte der schon eine gute Erklärung haben. "He du da oben, komm mal runter!"

"Genau!" trompetet Conroy hinterher. "Das ist unser Baum, und wenn da einer drin rumsteigt, sind wir das!"

"Ich bin doch schon oben," der Fuchs macht es sich auf einer Querstange bequem. "So geht das nicht," grummelt Conroy. "Nur wir dürfen hier überall hochsteigen. Das ist unser Garten."

"Na dann müsst ihr mich wohl holen," Der Fuchs erhebt sich und beginnt noch höher zu klettern. Mist, so hatte Conroy sich das nicht vorgestellt. Eigentlich wollte der kleine Bär überhaupt nicht auf das schwankende Holzgestell steigen und schon gar nicht bis in die Spitze. Nur weil dort schon ein frecher Nachbarsjunge sitzt.

"Fuchs, du hast die Gans verloren!" Jetzt ist der kleine Bär obenauf. Die freche Spitznase ist vielleicht der bessere Kletterer, aber sein Stofftier ist ihm dabei aus der Hose gerutscht und liegt jetzt am Fuße des Eierbaumes.

"Mist!" murmelt jetzt ein Fuchs, als er vom Holzgestell klettern muss.

Wenn sich nun alle auf Augenhöhe begegnen, können sie sich auch gleich vorstellen. Alissa, Maylin und Conroy kennen sich schon. Doch der Neue heißt Phil. Er ist frisch in die Nachbarschaft gezogen. Und jetzt muss er noch genau erzählen, wie er auf den Eierbaum gekommen ist …

Nun er hat sich gelangweilt, als er – frisch zugezogen – allein in seinem neuen Garten stand. Der ist etwas ordentlicher als dieser und dafür sehr übersichtlich. Dafür gibt es auch keine Bäume oder anderes hohes Gehölz. Da sah dieser Garten nebenan schon viel spannender aus und so ist er einfach mal über den Zaun geklettert.

Dann stand da plötzlich dieses Gestell voller bunter Osterhänger. Die Eier sind offensichtlich so gut abgehangen, sodass sie nur noch schwer verdaulich sind. Dafür sah dieses Holzding wie ein gutes Klettergerüst aus.

Das Eiergestell erklimmt Phil eins fix drei. So schnell, dass er gleich die zwei übersprungen hat.

Von da oben hat er sicher eine gute Aussicht, …

und kein störendes Grün verstellt die Sicht.

Nur etwas langweilig war es da oben schon, bis er Stimmen hörte, die immer näher kamen: "Das müsst ihr sehen!" Das klang nach einem aufgeregten Jungen und zwei Mädels.

Und jetzt lernt er die drei kennen. Puh! da hat Glück gehabt, dass er nicht der einzige Junge hier in der Siedlung ist. Er zeigt stolz seine Puschelgans, die mit ihm durch dick und dünn geht. Und am Liebsten sicher in der Hosentasche sitzt. Die Bären sind auch wirklich nett. Wenn sie ihn jetzt kennen, kann er jederzeit wiederkommen und auch auf ihren Eierbaum klettern. Auch wenn Conroy brummelt, dass er sich da mal lieber hinten anstellen solle.


Idee: SchneiderHein      Fotos: W.Hein



Es wird mal wieder Zeit, dass nicht nur kleine Katzen und Mäuse durch Haus und Garten toben. Und eine kleine graue Maus fehlt immer noch so sehr, dass es vielleicht im Moment auch etwas schwerer fällt locker und unbeschwert den krausen Gedanken kleiner Polyfillhirne zu folgen. Doch das Leben geht weiter. Und so treffen hier jetzt drei Rica-Bären auf einen Fuchs von Tatiana Krivitskaya.