Montag, 25. Mai 2015

Eine Seefahrt ist unlustig



Dieses blöde Navi-Dings-Zeugs ist auch immer zu schwierig. Zweimal hat das mit dem Schiffsfernsteuern mit dem Stecken nicht wirklich geklappt. Aber das liegt auch an diesem Fremdbestimmen beim Schiffschwimmen. Wenn Hasenmaus dabei mit sich in einem Boot sitzen würde, dann kann der Matrosenlehrling doch selber den Kurs setzen und gleich gegensteuern, wenn der Kahn immer wieder davon abkommen will.

So hat Hasenmaus sein altgedientes Blechboot aus dem Schuppen gezerrt und zum Löffelpaddel gegriffen. Jetzt steht er am Steg, um zu sehen, wo er das Boot am Besten wassern könnte, als ihn plötzlich ein blauer Bär von der Seite anhaut: "Wieso will ein Langohr überhaupt Seebär werden? Du könntest doch auch ein Nasshase sein."

Ein Nasshase? Dann könnte er doch gleich ein Pieselschwein werden wollen. "Seebär ist ein ehrbarer Lehrberuf und außerdem ein nautisches Fachwort. Das hat nichts mit den Ohren oder anderen Körperteilen zu tun … jeder kann Seebär werden. Wenn es sein muss, auch ein echter Bär." Nun, dann will der kleine Doppelblau erst recht auch ein Seebär werden und nun muss Hasenmaus erklären, warum er einen blechernen Waschzuber zum Gartenteich gewuchtet hat.

Natürlich weil der Hase auf große Fahrt gehen will. Ein waschechter Seebär ist auf dem Wasser zuhause und deshalb ist das hier eine echte Heimfahrt. Die Prüfungen des künftigen Vollleichtmatrosens haben ja bis jetzt so ihre Tücken: Das tüdderlose Seilschlingen oder die verständliche Flaggensprache wollen nicht immer gelingen. Und das unfallfreie Schiffslenken mit den unnützen Vorfahrtsregeln gehört auch zu diesen kleinen Nicklichkeiten, die ein großes Herz für die Seefahrt nicht belasten sollten. Aber das alles muss Hasenmaus dem kleinen Blaubären ja nicht so haarklein erklären.

Stattdessen spricht er lieber von den wichtigen Dingen: "Ich werde dir zeigen, was ich alles schon gelernt habe!" verkündet der eifrige Hase, als er endlich im Blechboot sitzt. Und Doppelblau soll am Rand nur genau aufpassen, damit er auch die Feinheiten der Seefahrerei sieht.

"Das mit dem Schwimmen macht das Boot allein. Aber mit dem Paddel muss ich ihm zeigen, wohn die Reise geht!" Mit kräftigen Hieben haut Hasenmaus den Löffel ins Wasser, dass es nur so spritzt. Dann besinnt er sich, taucht lieber sanfter ein und zieht dafür schön lang durch. Und schon beginnt die Blechwanne übers Wasser zu gleiten. Das ist schon viel besser, wenn neugierige Knopfaugen die ganze Zeit gucken.

Jetzt wird es auch Zeit für die nächste Lektion: "Ein Seebär ist immer auf der Hut." Doppelblau hat das nicht verstanden, also ruft Hasenmaus lauter: "Auf der Huhutt!" "Du hast doch nicht einmal eine Mütze!" schallt es vom Ufer zurück. "Das ist ein Fachwort! Denn sicher gibt es hier Seeungeheuer!" "Ich sehe nichts!" (Zum Glück) … aber: "Das liegt an diesem Hut."

Nun Doppelblau sieht sicher deswegen nichts, weil er so weit weg ist. Enttäuscht wendet sich der Bär ab, als Hasenmaus weiter im großen See umher paddelt. "So kann ich nichts lernen, das ist ja ein Fernkurs."

Ups, da muss der Schiffsführer aufpassen: Fast hätte er sich beim Schippern zwischen all den stakeligen Grünzeug festgefahren. Das wird hier immer dichter und widerspenstiger. Und was wäre das für eine Übung? Schiffe lahmlegen oder gefangen im Schilf? Das müsste er dann dem doppelt blauen Bären erklären … aber der passt ja noch nicht einmal auf, wie er hier sein ganzes nautisches Können aufbietet.

"Komm an Bord." Hasenmaus hat sich gerade noch einmal vor den fiesen Ufersäumen retten können und ist wieder zum Steg zurückgepaddelt. Wozu soll er sich hier mit den Gefahren der ganzen Seefahrerei abmühen, wenn's keiner sieht? Also holt er sich den Beobachter aufs Schiff. Als Bootsgast sitzt der kleine Bären dann mit im See. Doppelblau lässt sich das nicht zweimal sagen: "Ich bin dabei und mittendrin."

Kaum hat der Bär das Deck betreten, muss Hasenmaus immer neue Fragen beantworten: zum Boot (das gehört zur Waschzuber-Klasse), zum Paddel (es ist genauso lang, dass es ins Wasser reicht), zum Freischwimmen (eine Pfotenbreite Wasser unterm Kiel), zum Schiffen (das ist ein Fachwort!), zum Ziel (der Horizont oder … doch nur das nächste Ufer) und natürlich: "Wo sind nun die Seeungeheuer?" 

Bei so vielen bohrenden Fragen kann der Hase ja froh sein, dass das Schiff dabei nicht untergeht: "Die habe ich mit meinen Paddel vertrieben." Und dabei sticht er mit dem Löffel wieder in den See. Vor lauter Aufregung hat er doch glatt das lange Durchziehen wieder vergessen.

Dabei ist auch die Seestecherei gar nicht so einfach. Immer wieder hängen Blätter und Algen am Paddel und machen den Ruderlöffel schwergängig. Und wenn Hasenmaus das Geschlunse wieder abschütteln will, verliert das Boot an Fahrt oder dreht sich gar zurück an die Stelle, wo sie doch gerade schon gewesen sind. Sie müssen aufs freie Wasser, dann kann er dem kleinen Bären zeigen, wie schnittig so eine Seefahrt sein kann: Wenn dann eine steife Brise weht, ist es der Fahrtwind.

"Ich seh nichts." Doppelblau lehnt sich weit aus dem Zuber und streift leicht mit der Pfote über das Wasser. Sie drehen sich jetzt schon eine ganze Weile über der selben Stelle. Dort kann man tief ins Wasser blicken und unten liegen noch Krebsscheren und Seerosentriebe. Aber die paar Wasserschnecken, die da an den Blättern hängen, sind wohl nicht wirklich gefährlich. Vielleicht sollten sie mal an eine andere Stelle vom See rudern. Weil da die Ungeheuer lauern. "Können wir auch mal woanders hin?"

"Also jetzt muss ich nur noch …" überlegt das Langohr. "… oder doch …" auf jeden Fall die Seite beim Paddeln wechseln. Wenn Hasenmaus abwechselnd links und rechts vom Boot den Steuerlöffel eintaucht und endlich wieder durchzieht, nehmen sie Fahrt auf. Sie werden sogar immer schneller und es geht dabei fast nur noch in eine einzige Richtung. 

Kaum ist die Fortbewegung geklärt, will der neugierige Bär wissen: "Wohin fahren wir eigentlich?" Nun, das weiß Hasenmaus genau: Sie müssen mit dem Besteck den Kurs setzen. Aber ein Hase hat nur Löffel, gemeint ist natürlich der Ruderlöffel und damit kann kein Seebär messerscharf ein Ziel anpeilen oder den direkten Kurs aufgabeln.

"Wir befinden uns auf schlingernder Schleichfahrt und die hat immer ein paar Haken," verkündet der Bootsführer am Löffel. Und mit dem Hakenschlagen kennen sich Langohren noch besser als die Seebären aus.

Da wird ja wieder ein kräftiges Seemannsgarn zusammengesponnen und dem kleinen Doppelblau ein noch größerer Seebär aufgebunden. Der Geist der Seefahrt kann über Hasenmaus nur den Kopf schütteln. Kaum ist der hasenfüßige Matrosenlehrling nicht mehr ganz trocken hinter den Ohren und spürt das erste Oberwasser, da verklappt er den größten Spinnkram beim Schippern. Schnell vertäut der Unsichtbare mit Geisterhand sein Unschiff am Kahn der beiden Seefahrer. So behält er den langohrigen Garnspinner genau im Blick und sein schauriger Blechpott wirkt sogar noch wie ein Stabilisator. Damit sollten die beiden endlich mal voraus fahren – mit weniger Schleifen und Kreiseln. 

 Hasenmaus spürt es am Ruder sofort. Es hat sich etwas verändert. So sehr er auch am Löffel zieht, das Boot zieht nicht. Als hätte jemand die Handbremse angezogen.

Es ist kein richtiges Vorankommen, so sehr der Hase am Löffel sich auch müht. Dabei sieht er nichts, wenn er sich umsieht. Der Geist der Seefahrt pfeift hohl zwischen seinen Zähnen. Der Kleine muss noch ordentlich Spinat essen oder was sonst bei Hasen Muckis macht. Mit dem zarten Gepaddel überquert dieser Superleichtmatrose ja noch nicht einmal ein Planschbecken! Er seufzt und ächzt in seinem Geisterkahn: das wird noch bannig viel Arbeit werden.

Das ist wirklich ganz und gar unheimlich. Nicht nur Hasenmaus – auch Doppelblau hören dieses Stöhnen und hohle Heulen. Doch mitten auf dem See im schönsten Sonnenschein sehen beide … nichts. Da hätten beide nichts dagegen, wenn stattdessen nur so ein harmloses Ungeheuer auftauchen würde.

Wenn sie jetzt wenigstens schnell davon paddeln könnten. Dorthin wo nichts pfeift oder ächzt. Aber eine unsichtbare Macht hält sie fest, als hätte sie ein Lufthaken eingefangen.

"Lass uns abhauen!" So hat sich ein kleiner Bär die Seefahrt nicht vorgestellt. Vielleicht ist Seebär doch kein so lustiger Beruf, wenn das Schiff plötzlich mitten im Wasser festhängt. Auch Hasenmaus gibt sich Mühe, damit die Panik nicht aus jedem Knopfloch der Matrosenjacke heraus lugt, obwohl er immer hektischer mit dem Paddel durchs Wasser pflügt."Das sind Wasserlöcher … die halten alles fest." Er kommt ins Schwitzen, so kräftig rührt er inzwischen mit dem Löffel im See herum. "Aber ich bringe uns da raus."

Mit einem letzten Seufzen löst der Geist der Seefahrt die Verbindung und wickelt den unsichtbaren Tampen wieder ein. Diese beiden blauen Jungs sind in Wirklichkeit noch ganz grün. Grün hinter den Ohren und grün – wenn es so weiter geht – bald auch im Gesicht. Auf jeden Fall viel zu grün für das ruppige Wesen einer rauen See. Da wird eine gut gemeinte Navigationshilfe nur ein treibender Anker. So kann er ihnen noch lange nicht helfen und entschwindet lieber wieder von dieser überschätzten Ausflugspaddelei mit Gelegenheits-Süßwasser-Matrosen.

Hasenmaus drückt das Paddel immer noch mit aller Kraft ins Wasser. Doch jetzt geht es plötzlich wieder ganz leicht. So leicht, dass sich das Boot bei den kräftigen Löffelschlägen sofort um die eigene Achse dreht.

Wenig später befinden sich die beiden wieder auf bekannt, unbekanntem Schlingerkurs auf dem großen, dunklen See.


Fotos: W.Hein

Der eifrige Matrosenanwärter Hasenmaus ist ein Langohr von Bell Bears Design. Bei der Seebär-Werdung unterstützt ihn – fast unbemerkt – der Geist der Seefahrt, ein aus gebrauchten Jutesäcken genähter Bella Bim Bär. Und Doppelblau, ein Bär mit zwei hellblauen Fellfarben von Valdorf Bears, wäre als Bär sicher ein noch besserer See-Bär als jeder Hase.


Sonntag, 24. Mai 2015

Schnelle Beute



Hoffentlich sind die niedlichen Nager nicht alle weggeflogen. Mimi und Finni haben vor ein paar Tagen noch so viele Mäuse im Garten entdeckt, die doch alle zum Anbeißen aussahen. So klein! So lecker! "Mjam!" 

Mimi streicht sich noch genüsslich über die Schnurrhaare und sieht schon die Mausbraten am Besen ins Maul fliegen … da erstarrt die Finni, als es plötzlich in der Sonne ganz schattig wird.

Die CatSisters rücken zusammen und schauen langsam nach oben …

Da … da … das s-s-s-sind jaha auch Na-Nager … aber die sind jetzt zweikatzengoß. Zu groß um wirklich lecker zu sein.

Da muss katz ja aufpassen, dass sie nicht selbst zum Schmackhappen wird. Wer weiß denn schon, was Nager mögen? Wirklich immer nur Körnerfutter? Mimi hat sich darüber noch nie Gedanken gemacht, denn bis jetzt stand sie immer am Ende der Nahrungskette. 

Das sehen sich die CatSisters lieber aus der Ferne an und so sausen die beiden so schnell es geht aus dem Schatten der Riesenratten.

Die bleiben zum Glück einfach stehen und winken nur noch, bevor sie die spitzen Nasen schütteln. Sie verstehen gar nicht, was sie denn so Schlimmes getan haben, um ohne ein Wort die grauen Katzen sofort zu vertreiben.

"Und Finni, gucken sie noch?" … "Besser gar nicht erst hinsehen Mimi, es läuft sich gerade so gut." … "Und das Mjam?" … "Nun, als höchstens noch mittelgroße Miezen werden wir die kleinen, leckeren Mäuse weiter ganz genau im Katzenauge behalten. Aber wir machen dabei auf leisen Pfoten einen riesigen Bogen um die Großnager."


Fotos: W.Hein

Die CatSisters sollten eigentlich gar nicht so überrascht sein. Denn nicht nur die beiden grauen Miezen, auch die beiden großen Ratten kommen von Tonni Bears. Aber vielleicht waren die beiden Naschkatzen schon in der Kinderstube immer auf der Suche nach etwas Leckerem und deshalb viel zu abgelenkt, um sich um die größeren, nicht so leckeren Nager zu kümmern. Da fällt auch kaum ins Gewicht, dass eine Altklugmaus von Bell Bears Design gerade mal eine Nasenspitze größer ist als die mittelgroße Graukatze.


Montag, 18. Mai 2015

Die Planken der Welt



"Kinners, Kinners, Kinners …" da kann der Geist der Seefahrt nur wieder den Kopf schütteln. Kaum ist das Teichwasser tagsüber nicht mehr brrr-kalt, stapft schon wieder das lütte blaue Langohr übern Steg und verkündet ein Wunder was für nautische Riesenschritte er gemacht habe für die große Seebären-Prüfung. 

"Das Wasser ist meine wahre Heimat, dafür bin ich gemacht!" Aufgeregt tänzelt Hasenmaus auf dem Steg entlang der Wasserkante. "Nur noch wenige Aufgaben – dann bin ich ein vollwertiger Seebär! Und das mache ich mit links … oder mit Backbord! Wie der maritime Fachbär sagt." 

 Naseweis hängt an den Schnurrhaaren des aufgeregten Seehasen. Der Nagerjunge ist stolz so einen klugen Kumpel zu haben, der mit allen Wassern gewaschen ist. Hasenmaus kennt die sieben Weltmeere mit Vornamen und hat die letzten Wochen wie ein Seehund geackert, um sich solche Flüche merken zu können wie: "Dich einäugigen Polypen soll doch die siebenschwänzige Meerkatze kielholen beim Barte des Bartenwals!" Und das ist  verdammich eine kreuzschwere Klabautermannarbeit wie für sieben Höllenhunde, die ihre fassbäuchige Mudda durchfüttern müssen, jawollja!   

Ein kleiner Bärenjunge hat die ganze Zeit zugehört, wie hier große Reden geschwungen werden. Aber wenn hier … "einer ein Seebär werden will, dann sollte der schon ein Bär sein" … und nicht jeder, der vielleicht auch nur zufällig oder gar aus Versehen in einen Matrosenanzug gesteckt wurde!

Da hört eine Hasenmaus trotz seiner langen Löffel lieber gar nicht weiter hin. Diese schwankenden Holzplanken, die die Welt bedeuten, sollten jedem offen stehen. EIn Seebär zu sein ist doch ein Beruf, ach was, Berufung und keine Fellbeschreibung. Ein Seebär sollte jeder werden dürfen, egal ob er Zebrastreifen, Ringelschwanz oder eben Schlappohren hat. Also erklärt der künftige Meerespetz dem Mausepraktikanten lieber, wie er hier mit seinem Blechboot wassern will, ohne in den Binsen hängen zu bleiben.  

"Und Lotte, du hast doch auch einen Matrosenkragen … wirst du jetzt Quoten-Seebärin?" Es würde dem rauen, ungeschliffenen Ton auf den Schiffen sicher gut tun, wenn es mehr blaue Mädchen gebe. "Oder du wirst gleich Kapitisse oder Admirabellin oder wie so eine Schiffs-Chefin heißt."

 Das geht jetzt aber zu weit, stöhnt der Geist der Seefahrt. Es ist ja schon schlimm genug, dass er einen einzelnen Grünschnabel durch die Untiefen dieses maritime Kauderwelschs bugsieren muss. Wenn das jetzt eine ganze Schule von Jungfischen wird, dann wird er überhaupt keine Freizeit mehr haben für hohles Heulen, Zähneklappern und Kanonenkugelkegeln. Dann hätte er sich damals ja gleich einsargen lassen können.

 Ein Mädchen als Schiffs-Chef-Schoföse? Hat Antonetta das richtig gehört? Die junge Rättin muss da gleich mal nachfragen, denn sie kann sich Besseres vorstellen, als ihr Leben in einem Rattenloch zu verbringen. Sollen doch andere Ratten hier an Land den Wohlstandsmüll mit flinken Pfoten sortieren. Sie möchte später zu den Glücklichen gehören, die selber so einen Luxusabfall für andere machen können.

 Nun so ganz kann Lotte ihr nicht helfen. Die Häsin findet diese viele Gewese hier um das Schippern ziemlich anstrengend und umständlich. Die benennen alles um und machen aus jedem Knoten in einem Bändchen eine Geheimwissenschaft. Dann noch die ganze Folklore und ewig suhlen sie in der Vergangenheit. Dabei gibt es auf den großen Schiffe heute Computer und die meiste Zeit ist das Kurs halten wahrscheinlich so aufregend wie tägliches Busfahren im Vorort. Es muss noch einen anderen Weg geben, aber den kennt Lotte leider nicht. 

 Als die neugierige Nagerin den eifrigen Jungmatrosen anspricht, versteht sie sofort, was Lotte gemeint hat. Ein unendlicher Schwall prasselt auf die arme Rättin ein, was ein Seebär alles macht und kann. Von Slipstek, Hackstek und dem Anbrassen der Kombüse muss ein Seebär was verstehen. Er spricht mit Flaggen, singt in Shanty-Chören, schlägt das Leck und feudelt das Zwischendeck. Dann muss er navigieren, lavieren, fieren und havarieren … da schwirrt der armen Antonetta schon der Kopf. Verdattert wird Hasenmaus von der Spitznase stehen gelassen, bevor er noch auf die Wichtigkeit vom lauten Fluchen bei Wind und Wetter hinweisen kann. Nebenan, der blaue Bär brummelt zwar die ganze Zeit etwas ungehalten, aber vielleicht hat er für die ehrgeizige Einsteigerin eine leichter verständliche Zusammenfassung zur Seerättinen-Laufbahn und den Aufstiegsmöglichkeiten zur Kapitinöse?

 Der kleine Bär heißt Doppelblau und hat genau aufgepasst, was Hasenmaus über die Seefahrerei gerade erzählt hat. So ein Seebär will er auch werden und er bringt die besten Voraussetzungen mit. Er ist ein blauer Junge und sogar schon ein Bär. Da kommt rasch ein "See-" davor und dann wird er es diesen vorlauten Leicht-Schlappohren schon zeigen … aber wie das einer Rättin helfen soll, weiß er auch nicht. Vielleicht findet sie ja einen echten Experten, einen wahren Geist …

 Nun, der Geist der Seefahrt ist doch schon längst da und wundert sich über so viel Interesse. Doch soll er wirklich einer Rättin in die Seefahrt helfen? Seebären gehören auf jedes Schiff. Und bei Hasen auf großer Fahrt fehlen eigentlich die Erfahrungen. Aber Ratten? Während Mäuse mit dem berühmten Mann untergehen und so auch Kapitän werden könnten. Denn der geht als Letzter (wenn überhaupt). Aber bekanntlich verlassen Ratten das sinkende Schiff … und wenn nicht sogar früher … darüber wird er noch einmal bei einem Meerschaumpfeifchen sinnieren müssen. Doch jetzt wird es Zeit zu verschwinden. Ratten haben scharfe Augen und lassen sich auch nicht so leicht ins Nebelhorn jagen wie diese übereifrige Langohren.

Schon kneift Antonetta die Augen zusammen und blinzelt gegen die Sonne. Bewegen sich dort nicht einige Schilfblätter, und kein Windhauch liegt in der Luft. Doch als sie versucht, noch genauer ins Dickicht am anderen Ufer zu spähen, sieht sie nichts mehr. Nur starres Grün stakelt dort am Wasser und die Insekten schwirren.


Fotos: W.Hein

Der Wunsch von Hasenmaus, Seebär zu werden, ist schon ziemlich alt und einiges ist bislang im Verborgenen geschehen. So wird er seine letzten Prüfungen hoffentlich in diesem Sommer endlich erfolgreich abschließen und kann auf große Fahrt gehen. Wir drücken dem Langohr und uns die Daumen. Heute trifft er wieder auf die beiden Mäuse Altklug und Naseweis (alle drei von Bell Bears Design), dazu kommen Lotte und, frisch angeheuert, Doppelblau (beide Valdorf Bears) sowie die ehrgeizige Jungrättin Antonetta (Tonni Bears). Über allem wacht der Geist der Seefahrt (Bella Bim Bär), dessen flüchtige Erscheinung im Garten die fotografische Wiedergabe immer etwas schwieriger macht. 


Sonntag, 3. Mai 2015

Etwas ohne Fisch bitte!



Was die Mädchen nur wieder wollen? Conroy muss sich eilen, er hat eine Verabredung mit Alisa und Maylin im Garten und ist etwas spät dran. Doch was er gerade schon verpasst, weiß er auch nicht – die Mädchen haben immer nur so geheimnisvoll gekichert.

Das ist doch Frau Fuchs! Der kleine Bär hätte sie fast nicht erkannt in der roten Raschelseide.

Frau Fuchs wundert sich immer noch über sich selbst und möchte jetzt auch nicht darüber mit kleinen Naseweisen reden. Plötzlich trägt sie einen Seidenkimono und alles kommt ihr nur noch japanisch vor.

Sie fühlt sich ohne ihren Schafpelz ganz nackt und hat sich deshalb ihren Hühnerhut wieder aufgesetzt. Nur was sie mit diesen runden Schlaufen-Stoffstücken machen soll? Die rote Fuchsdame hatte keine Idee und wollte lieber niemanden fragen. So hat sie sich für Ohrerweiterungen entschieden, obwohl sie jetzt aussieht wie die Geisha-Putzhilfe von Mickey Maus. Der kleine Fragebär stürmt zum Glück vorbei, weil er es eilig hat. Conroy hat wirklich keine Zeit und wundert sich nur, warum Frau Fuchs sich Fußschlappen auf die spitzen Ohren setzt. Findet sie auch, dass bärige Rundohren viel schöner sind? Wenn er die rote Seidenraupe auf dem Rückweg noch mal sieht, wird er sie auf jeden Fall fragen ...

Maylin heißt heute May-Lin und ist eine Prinzessin, die unter einem Kirschblütenzweig wartet. In drei blauen schweren Kisten und wuchtigen Truhen hat sie mit ihrer Mitprinzessin Ali-Sa ganz viel Krims und etwas Krams in den Garten hinausgeschleppt und auf einer Bambusmatte ausgebreitet.

Nun wartet May-Lin mit Ali-Sa darauf, dass endlich diese westliche Langnase kommt, den sie zu dieser ganz langwierigen Tee-Hee-Zee-Ree-Moni eingeladen haben. Die erste Schale Tee-Hee ist auf jeden Fall schon mal kalt, bis der Herr Langesocken endlich eintrifft.

Der so Gescholtene weiß immer noch nicht, was plötzlich mit allen Gartenbewohnern passiert ist. Kaum, dass die Kirschbäume zarte Blüten tragen, wandeln alle nur noch in bunter Seide gewandet durch den Garten.

"Nein, nein und nochmals nein." Prinzessin May-Lin braucht heute keine elektronische Haushaltshilfe, die bei ihrer Tee-Hee-Zee-Ree-Moni effizient die Gäste bewirtet, präzise heiße Getränke serviert und darauf achtet, dass zügig die Plätze für die nächsten Besucher frei werden. Noch schneller ist nur noch – widdewiddewiuhh – ein Selbstbedienungstresen.

"Widdewiddewipah – es ist ein völlig vermeidbarer Fehler, hier auf meine positronische Haushaltsoptimierungs-Funktion zu verzichten. Widdewiddewiso – mit Robotik könntet ihr hier richtig richtig Zeit sparen." Doch heute wollen die Mädchen die Zeit wohl reichlich verplempern, wenn sie selbst mit dem Geschirr klappern und mit Heißgetränken plünschen werden. Der silberne Freund und Helfer muss wieder gehen und soll sich die nächsten Stunden hier nicht sehen lassen. "Das ist Aussperrung! Ich habe – widdewiddewidde – ein Recht auf Maschinenarbeit." Kleine Bärinnen sollten wirklich mal die Gebrauchsanleitung lesen, bevor sie sich komplizierte Maschinen anschaffen ...

Die Kleine liebt immer wieder neue Kleider, die dürfen auch gern aus dem Land des Hanami kommen. Dafür bewundert sie schon den ganzen Tag zarte Duftblüten am Baum, steckt sich Blumenschmuck ans Ohr und lächelt und grinst mit dem Hoppy um die Wette, weil es so schön japanisch ist. 

Das Betrachten von den ganzen Kirschblüten ist zwar sehr schön, aber eigentlich wartet das Hoppy lieber auf die reifen Früchte. Denn im Gegensatz zu den Blühwundern in Japan machen sich die meisten hiesigen Kirschbäume nämlich auch noch nützlich. Mjam! Kirschtorte, Kirschquark und Kirschkompott – dem armen Langohr läuft schon das Wasser im Mund zusammen. 

Conroy kann es nicht glauben, dass auch Jungen diesen Blumenguckquatsch mitmachen. Doch Gerome behauptet, dass Australien – seine Heimat – viel dichter an Japan liegt als dieser Garten. Da haben die in 'Da-Unten' viel mehr Erfahrung mit dem Blumengucken. Hier können sie ja besser eine Primelkönigin küren. Und außerdem mögen es die Mädchen, wenn die Jungs mal ihre sanfte Seite zeigen.

In Prinzessin Ali-Sa brodelt es innerlich wie das Tee-hee-Wasser im kochenden Kessel. Wo bleibt Conroy? Sie hat sich so ein Chinagras-Buch gegriffen und lässt die Seiten unruhig hin und her klappen. Sie kann sich nicht wirklich auf diese 'Gras wächst nicht schneller, wenn man dran zieht'-Geschichte konzentrieren, weil endlich dieser trödelige Bär kommen soll!

Die beiden Pelznasen in Seide sind inzwischen von den ganzen Kirschleckereien ziemlich hungrig geworden. Der Su-Schie-bepinguin hat zwar keinen Kimono bekommen, aber er freut sich auf den rohen Fisch am Abend. Doch was machen bis dahin die beiden Mädchen? Leider ist es noch viel zu früh im Jahr für ein Erdbeer-Pflück-Fest.

"Ich glaube, ich habe noch einen Kirschjogurt im Kühlschrank gesehen. Zur Feier des Tages sollten wir den sofort wegschnabulieren." Das ist eine gute Idee, da kommt ein Hoppy sofort mit. Ob es dazu auch ein Stück Möhrenkuchen gibt?

"Endlich! Wo bist du Lahmarsch gewesen?" wird Conroy begrüßt. Doch dann besinnen sich die beiden Prinzessinnen darauf, dass es doch eine Tee-Hee-Zee-Ree-Moni werden soll. Also noch mal: "Sei gegrüsst, edler Gast. Schüttle den Staub ab und gib uns die Ehre, eine köstliche Schale Tee-Hee mit Dir zu teilen."

Der Edelgast bleibt schwierig: Conroy will seine dicken Botten nicht ausziehen, um in die bereit liegenden leichten Stoffpantoletten zu schlüpfen. Dabei hat gemeiner Gartendreck auf der Tatamimatte im Tee-Hee-Haus nichts zu suchen. Die beiden Prinzessinnen seufzen und geben dann doch noch nach: Der ehrenwerte Gast einer Tee-Hee-Zee-Ree-Moni mag zwar ein Banause sein, aber er ist eben doch ein ehrenwerter Gast.

Endlich ahnt Conroy, was die Mädchen wollen: Es soll also ein Teetrinken werden, nur so ein schwierig langsames, wegen dieser 'Zee-Hee-Ree-Moni.' Der Bärenjunge hätte ja lieber Brause mit Klitschkuchen 'auf die Hand'. Aber er möchte kein Spielverderber sein und hockt sich mit den Mädchen an diesen niedrigen Tisch, dem jemand die Beine geklaut hat.

Ali-Sa reicht nun einen kleinen Im-Bis, deren bunte Maki-Röllchen sie vorher – auch schön für das Auge – farbig sortiert hat. Der Bärenjunge zögert: "Ist das auch nicht fischig?" Er mag auf keinen Fall glitschiges Meeresgetier und irgendwie sieht das alles so fremd aus ... Was die so alles essen, weiß man bei den Asia-Leuten ja nie.

"Nun stell dich nicht so an!" Die Prinzessin hatte sich so auf diesen Nachmittag gefreut und tagelang mit May-Lin alles genauestens vorbereitet. Es sollte alles so richtig schlitzaugig werden, mit ganz viel langsamen Pfotenbewegungen, raschelndem Rumgerutsche und würdevollen Nicken. Und nun will der Bärenjunge nicht richtig mitspielen: "Nimm jetzt gefälligst so ein Maki-Teil!" Hastig greift Conroy zu und schluckt die bunte Rolle mit geschlossenen Augen – kaum zerkaut – schnell runter.

Natürlich muss er davon sofort husten und braucht jetzt schnell etwas zum Nachspülen. Als Prinzessin May-Lin ihm nun die Schale Tee-Hee darbietet, zögert der Bär. Was ist das bloß für ein bitterherbes Gebräu? Könnte es nicht einfach Cola geben?

"Das ist Tee-Hee! Und den haben wir selber gemacht!" Ali-Sa kocht schon wieder: "Und nicht so'n Teebeutel-Kack!" Das mit der feineren Lebensart ist wohl nichts für Jungen: "Los May-Lin, zeig's ihm!"

Also nimmt die weiße Prinzessin selbst einen kräftigen Schluck aus der Schale, um dem ehrenwerten Gast zu zeigen, dass an so einem Tee-Hee überhaupt nichts Schlimmes ist. Außerdem braucht sie das Gefäß, um neuen Tee-Hee zu machen. Bei einer Zee-Hee-Ree-Moni kann es nicht umständlich genug sein, und so haben sie nur eine Schale für alle.

Der immer noch etwas überrumpelte Ehrengast kann gern etwas warten. Er überlegt, ob er nicht lieber noch einen bunten Happen nimmt. Bevor Ali-Sa wieder lospoltert, auch wenn sie gerade noch eifrig die Tee-Hee-Zutaten sucht. Wenn er schnell isst, ist es vielleicht auch nicht wirklich fischig ...

Nur noch einen Augenblck, dann sind beide Prinzessinnen bereit für die nächste Schale. May-Lin holt einen schweren Wasserkessel und wuchtet ihn über eine Wärmeplatte. Ali-Sa wühlt in der Zeit noch in Kisten, rumpelt in der Ecke und klappert mit irgendwelchen Metallteilen.

"Siehe, ehrenwerter Gast, deinen Tee-Hee machen wir ganz frisch!" Stolz zeigt die Bärin die Teedose für den Pulvertee. Dazu greift sie den Drahtschneebesen, denn so ein Bambusrührer fehlt den beiden Prinzessinnen leider immer noch – wie diese zögerliche Plinkermusik, die bei Japanern immer endlos durch die Papierwand dringt.

Ali-Sa schüttet eine gute Portion trockene Flusen aus der Dose in die Schale, während May-Lin summend im Hintergrund mit dem Teekessel hantiert. Nun gut – nicht alles landet im Porzelangefäß – ein schmaler Bambusdosierlöffel kommt zusammen mit echtem Matsche-Tee-Hee auch auf die Wunschliste für die nächste Zee-Hee-Ree-Moni.

Doch im hier und jetzt gießt May-Lin ziemlich heißes Wasser in Schale, wo die grünen Blätter sofort das Wasser färben und ein leicht bitteres Aroma in Luft liegt, das von einem blumigen Duft gemildert wird.

"Das muss man jetzt schaumig schlagen!" Da der Schneebesen für die Schale doch etwas unhandlich ist, macht Ali-Sa das immer mit der Pfote. Ganz kurz und heftig, weil es fast kochendheiß ist. Dann zieht sie noch schneller die Pfote wieder raus, leckt sie ab und beginnt sie ausgiebig zu bepusten. Das ist noch viel zu schmerzhaft und gar nicht so würdevoll, wie es für eine gepflegte Umstandsmacherei sein sollte.

Eine Schale von Prinzessinnen pfotengemachter TeeHee steht nun dampfend vor Conroy. Doch da schwimmen noch so viele Flusen drin rum. Warum hat wohl jemand Beuteltee erfunden? Jawohl, wegen der Flusen! Vielleicht wäre es ja besser, wenn die Mädchen einen Elektromixer hätten, einen der mit Turbogeschwindigkeit alles kleinhäkselt. Also der Hosenbär hätte ja auch nichts gegen einen Schnellimbiss: Wozu muss bärin so viel Aufhebens um diese Heißgetränke machen? So ein pfotengerührter Tee ist sicher auch nicht so hügehnisch ... er nimmt erst einmal so einen grün-fischigen Happen ... bevor er ...

Prinzessin Ali-Sa kann sich das Elend nicht mehr mit ansehen. Da muss es doch noch andere edle Kostgänger geben. Doch Gerome hat heute schon genug für die Mädchenverständigung getan. Er möchte nicht auch noch Ehrengast bei einer Tee-Hee-Zee-Ree-Moni werden. Es sei denn, es gäbe zur Feier des Tages auch Kirsch-Cola.

So muss Conroy die braungrüne Brühe weiter allein anstarren und lieber noch einen Im-Bis nehmen. Der sieht plötzlich auch gar nicht mehr so fischig aus.

Das nächste Mal werden sich die beiden Prinzessinnen genau überlegen, wen sie einladen. Denn sonst können sie das ganze Tee-Hee-Zeugs auch gleich in der blauen Kiste lassen.


Idee: SchneiderHein     Fotos: W.Hein

Schon bei der Planung zeigen sich die Unterschiede von Mädchen und Jungen. Die einen schwelgen im Kirschblütenfest (das es tatsächlich in Hannover gibt), die anderen machen sich Gedanken um fischige Happen und wie viel Technik man(n) zum Umrühren braucht. Wenigstens einigen sie sich bei der Ausstattung und sammeln einen kleinen Asia-Shop in Bärengröße. Das Puppengeschirr mit blauen Chinadekoren ist zum Teil Flohmarkteroberung, zum Teil Ebay-Fund. Mit dem Wasserkessel und Holztablett hat IKEA japanophile mal Puppenmütter ausgestattet. Die kleinen Origami-Kraniche sind mit Dinos aus Japan als kleine Aufmerksamkeit mitgekommen. Die drei blauen Kästen sind wirklich Dekobedarf (und Austauschartikel für ein missglücktes Geschenk). Die Tischsets hat Silkes Mutter beigesteuert, da sich in dieser Generation immer ein großer Fundus findet. Die Wände des oben offenen Teehauses sind Verpackungsmaterial für empfindliche Gartendekolieferungen. Der Kirschblütenzweig würde als Kunstblume auch das ganze Jahr Kirschblütenfeste verschönern. Nur ein Hoppy von der American Bear Company durfte seinen roten Kimono behalten. All die anderen Muffys und Hoppys mussten ihre asiatische Garderobe abgeben, damit die Kleine, Alisa, Maylin (alles Rica-Bären) und Gerome (australische Hampton Bear-Giraffe) sich die Kimonos, Tuniken, Hosen und Stoffpantoffeln schnappen konnten. Nur Conroy (auch ein Rica-Bär) und der Schiebepinguin (Deb Canham) sind vom Japanwahn oder vom Chinafieber verschont geblieben. Frau Fuchs (von Natasha Kataeva) fand sich plötzlich in einen üppigen Build-a-Bear-Kimono gehüllt, der aber für die schlanke rote Persönlichkeit mit vielen Klammern abgesteckt werden musste. Und dann waren da noch diese Riesenschlappen überzählig, die niemals an schlanke Fuchsfesseln passen würden. Es gab eine Lösung, die nur Conroy wundert. Ein einsamer Freund der asiatischen Effizienz bleibt der silberne Haushaltsroboter (von Anna Freimane, Puschok 1983), denn eigentlich darf er nicht richtig mitspielen, obwohl das vollkommen unlogisch ist.