Zweimal Werbung – einmal unfreiwillig und die zweite mit voller Absicht:
Am Anfang waren die Höllenengel auf ihren Feuerstühlen doch etwas unheimlich. Mit lauten Böllern und aufheulenden Dröhnen waren sie plötzlich über die Betonpiste gedonnert.
Doch dann haben sie Alice und Jack nur einmal kurz umrundet und ihre wilden Maschinen langsam brubbelnd ausrollen lassen. Die beiden Mäuse werden sogar freundlich begrüßt: "Howdydowdy Folks!"
So von nahem sind es fast gewöhnliche Hasen, Bären und was auch immer. Und Jack könnte sich vorstellen, wenn er groß wird, auch so ein Monsterbeik zu fahren. Wobei eine Maus vielleicht nie groß wird, um vom Sitz aus den Lenker für diese meterweit vorauseilenden Vorderräder zu erreichen. Aber träumen kann maus doch immer.
So schnell wie er aufgetauchte, ist der Spuk auch wieder vorbei. Mit einem weiteren "Howdy" verabschieden sich die wilden Reiter. Sie sind nur vorbeigekommen weil der ungestüme Rotschopf seine Bassgitarre hier im Haus vergessen hatte, die sie nur noch schnell abholen wollen.
Schon donnern sie davon, es bleibt der Nachhall kreischend beschleunigter Motoren, wenn sich die drei nach vorn auf den Lenker pressen, damit die Vorderräder bei so viel ungezügelter Kraft nicht abheben.
"Ich dachte, es ist ein Tretauto," ächzt Alice, als sie Jack über die Fläche schiebt. Der Mausejunge genießt die Fahrt, wenn er nur lenken muss. "Ich möchte die Pedale noch nicht so schnell abnutzen." Außerdem fährt er viel besser, wenn er sich nur auf eine Sache konzentrieren kann. "Es ist ja nicht mehr weit. Wir sind ja gleich in der Garage."
"Irgendwie kommt mir dieser Feuerstühler bekannt vor," murmelt der Mausejunge, als sie das Auto gut abgestellt haben. Alice zuckt mit den Schultern. Sie kann Jack nicht helfen. Dabei ist er sich sicher: Er hat diesen roten Feuerkopf schon mal gesehen. Und vergisst dabei auf die Plakatwand der Garage zu schauen.
Fotos: W.Hein
Noch schnell vor dem offiziellen Beginn von 2019 kommt hier der traditionelle Hinweis auf den "Teddy & Co Kalender 2019" aus dem Kawohl-Verlag, den es wieder in den drei üblichen Größen Wandkalender, Postkartenkalender und Aufkleber-Kalender gibt. Wir haben unsere eigene Bestellung erst vor wenigen Tagen abgewickelt, sodass der Hinweis auf den neuen Jahresbegleiter auch spät erscheint. Noch ist er an den üblichen Verkaufsstellen verfügbar, während beim Verlag schon die Vorbereitungen für die Edition 2020 laufen. Ein Bild aus diesem Post (folge dem Link) wird das neue Titelbild. Und beim Kawohl-Verlag wird damit ausgelotet, ob, in welcher Auflage und in welchen Formaten der neue Kalender aufgelegt wird. So ist der Hinweis auf die aktuellen Kalender dann doch eine Werbung in eigener Sache. Denn vom Erfolg hängt auch ab, wie lange das Projekt noch weitergehen wird. Dabei gilt, dass wir vom Verkauf der Kalender keinen direkten Nutzen haben. Wir haben ein Honorar im Vorfeld bekommen, dass eigentlich gerade den Aufwand der Bereitstellung der Bilder abdeckt. Am Verkaufserlös sind wir nicht beteiligt und der Link zum Onlineshop des Kawohl-Verlages ist eine unentgeltliche Information und bringt uns keine Provision. Da der Straßenkreuzer von Jack eine Nachbildung einer Werbeaktion von "Coca Cola" ist, machen wir damit unfreiwillig auch fahrende Werbung für die braune Zuckerbrause. Wer sich davon jetzt verführt sieht, möge bedenken, dass ich seit meiner Diabetis-Diagnose einen weiten Bogen um diese Getränke mache.
Der zweite Fahrer im Bild, kann sich noch gut an die kleine graue Maus erinnern, die sie beide damals auf ihrer Fahrt der Sonne entgegen mitgenommen haben. Er hat sich aber lieber für die Ausgabe mit selbstklebenden Werkstattpostern für seine Motorradgarage entschieden.






















































