Sonntag, 23. Dezember 2012

Der kleine Weihnachtsstern



Tadaah! Der kleine Hüpfer ist bereit für das Weihnachtsballett. Bei diesem kleinen roten Weihnachtsstern im Tütü wird das wohl eher ein Pfotenschieber denn ein Spitzentanz. Aber das Kostüm ist schon Spitze. Die Petzeline muss nur noch schnell den Schiebepinguin holen, denn der ist mit seinem Frack doch immer festlich gekleidet.

Foto: S.Schneider


Weihnachten ist die Zeit der Erinnerung. Und eigentlich wurde dieses Weihnachtsstern-Kostüm aus der Muffy VanderBear-Kollektion nur in den USA bestellt, da es mich an meine Kinderzeit erinnerte: Denn als kleine Ballettratte durfte ich auch am Weihnachtsmärchen in der Stadthalle teilnehmen. Und eines meiner Kostüme war damals ein Weihnachtsstern ...


Samstag, 22. Dezember 2012

Feuervogel



Nelleke muss sich beeilen, sonst ist sie viel zu spät dran. Und damit ist nicht das blöde Tauwetter oder der verharschte Schnee gemeint, der unter jedem ihrer Schritte knirscht und knackt, wenn sie über den Steg läuft.

Der alte Seebär brummelt gerade etwas von neumodischem Kinnerkrams in den nicht vorhandenen Seemannsbart. Er prüft noch einmal die notwendigen Schritte für den Start und hofft, dass das Blinken gleich wieder aufhört.

Ups, jetzt läuft der Raketenmotor doch schon. Der alte Zausel zaudert noch, ob die Steglänge als Startbahn reicht und die rapide einsetzende Schneeschmelze keinen Ärger macht. Aber der Weg zum Nordpol ist weit, wenn er nicht rechtzeitig startet.

Außer Atem kommt die kleine Bärin herangestürmt. Noch wortlos reicht sie fünf lange Papierfahnen rüber. Sie hat den ganzen Tag an ihren Wunschzetteln gemalt und jetzt wäre der alte Seebär fast ohne die Listen los geflogen.

Der alte Bär schüttelt nur den Kopf. Dat seute Deern hat sich so viel Mühe gegeben, aber wie soll er das ganze Gedöns in den kleinen Frachtraum unter dem Sitz bekommen? Auf jeden Fall ist es gut, dass Nelleke alles gezeichnet hat. Denn wer weiß schon, welche Sprache die Wichtel und Weihnachtselfen an der Laderampe bei der Auslieferung vom großen Geschenkelager am Pol sprechen.

Schnell stopft sich der alte Seebär noch die Wunschzettel in die kleine Tasche auf dem Jackenärmel. Jetzt muss er unbedingt los, sonst gibt zu Weihnachten eine ganz andere "schöne Bescherung" als eine mit Geschenken. Der Weg zum Weihnachts-Logistiklager ist weit und hoffentlich verfliegt er sich nicht unterwegs. Deswegen startet er am Abend ... um von oben den Mittellandkanal zu suchen, erst nach Osten zu fliegen, in der Nacht dem glänzenden Band eines Flusses bis zum Meer zu folgen und dann immer an der Küste lang hoch in den Norden bis nach Norwegen zum Nordkap zu düsen. Dort trifft er hoffentlich auf andere Weihnachtsschlitten, die den Weg zum Pol kennen. Wenn diese geheime Werkstatt wegen der Heizkosten nicht doch in den den tief verschneiten Wäldern von Finnland versteckt ist.

"Spring zur Seite!" kann der rote Zausel noch rufen, "Sonst gibt es ultrakurzgegarte Bratbärin zum Fest." Da schiebt der Feuerstrahl den Raketenschlitten schon langsam an.

Er drückt geschwind die hastig blinkende Zusatztaste für den Nachbrenner und das Flugobjekt wird immer schneller und schneller.

"Hohohohoooo ... Uijuijuijuihuuuuuuu" Der feuerrote Geschenkehobel beschleunigt weiter und schon die kleinsten Unebenheiten im eisverkrusteten Knusperschnee rütteln den Piloten durch ...

Den Job als Geschenkeabholer hatte sich der alte Seebär eigentlich viel weniger aufregend vorgestellt. Denn das Ende der Startbahn saust mit turboaffenartiger Geschwindigkeit inzwischen heran.

"Puh!" Das ist alles ganz schön knapp. Nelleke kommt aus dem Schwitzen nicht raus. Erst die ganzen Wünsche ausdenken und sie auch noch alle malen zu müssen. Dann hätten die Zettel fast den Flug verpasst und jetzt glüht die ganze Luft beim Start.

Während eine kleine Bärin dringend ins Haus muss, um sich nicht zu verkühlen, hebt ein roter Zauselsausewind gerade ab ...


Fotos: W.Hein

Nelleke, die Rica-Bärin, ist wieder im Strick von U.Schneider unterwegs. Der Alte Seebär von Frau Amadori ist nach einer Anprobe in der Baby- und Kinderabteilung von C&A dort noch schnell winterlich ausgestattet worden. Jetzt steht der weiteren Erprobung der feurigen Retro-Rocket wohl nichts mehr im Wege. Und eine kleine weiße Maus grummelt, weil Nelleke ihre großen Nager-Wünsche auf kleinen Zetteln im Haus vergessen hat.


Es schneit ... ich bin bereit



Lauritz wartet nun schon seit Tagen hinter dem Fenster und blickt in eine matschgraue Welt. Als endlich die ersten weißen Flocken aus den Wolken purzeln, hält es der Bär im Haus nicht mehr lange aus. Er schnappt sich den Schlitten und stürmt in den Garten.

Dort stöckelt schon wieder ein Schneeweisschen durch den wiederkehrenden Winter. Das kleine Kitz zieht eine Schnute. Was nützt die schönste Winterkleidung, wenn die langen schlanken Beine immer im eiskalten Schnee stehen. Sie wünscht sich Hufwärmer und wollene Stulpen. Jetzt muss sie nur noch schnell jemanden finden, der Letzte-Minuten-Weihnachts-Wünsche auf einen Wunschzettel schreibt.

Der kleine Bär staunt nicht schlecht, dass da jemand noch schneller im Schnee unterwegs ist. Aber er musste doch warten, bis aus den einzelnen Schneepusteln eine richtige Schneedecke geworden ist. 

 Doch Schneeweisschen hätte lieber warmen Schnee im wohltemperierten Winter oder auf jeden Fall warme Stelzen. Da hat Lauritz eine Idee für den frierenden Frostköddel. Das Kitz kann doch mitkommen und wird dann sicher entdecken, dass so ein Winter auch Vorteile bietet. Vorausgesetzt, bär hat einen schnellen, schnittigen Schlitten. 

Aufgeregt trippelt das Reh nun auf dem Schlitten mit den zarten Läufen. So ein flacher Rennschlitten bietet dem jungen Paarhufer nur wenig Halt. Aber der Schlittenzieher stapft unbeirrt und zielstrebig immer tiefer in die noch zartbehauchte Winterlandschaft.

 Doch dann stoppt Lauritz plötzlich und deutet aufgeregt auf eine kleine Anhöhe im Garten. Schneweisschen hat keine Zeit, der ausgestreckten Pfote zu folgen. Sie hat alle Mühe das Gleichgewicht zu halten, als der Schlitten knarzend im Schnee stehen bleibt. Doch sie möchte nicht schon wieder mit Eishufen in der weißen Kühltruhe umherstakeln.

Schon sausen die beiden ihren ersten sanften Abhang herab. Erst ruckelt der Schlitten noch langsam über den knirschenden Schnee.Doch bevor sie sich langweilen können, wird der Schlitten immer schneller und Lauritz hält das kleine Kitz besser gut fest. Das versucht gerade vergeblich ein vorwitzges, nasskaltes Eiskristall von der kitzligen Nasenspitze zu pusten.


Idee: SchneiderHein Fotos: W.Hein

Lauritz, der kleine Matrose, hat seinen blaue Jungensjacke zum Winter in den Schrank gehängt. Der Rica-Bär hat ein Muffy VanderBear Winter-Set bekommen ... sogar mit einem lenkbaren Rennschlitten. Ein kleines Rehkitz streift seit ein paar Tagen durch den Garten und wird immer wieder vom Schnee überrascht. Schneeweisschen aus der Eileen Seiferts Teddy-Manufaktur ist zwar winterlich gut ausgestattet, aber die schlanken, braunen Läufe passen nur schwer in den Muff.


Donnerstag, 20. Dezember 2012

Draußen ...


...weht ein so eisiger Wind, dass Lindsey heute lieber ihre warme Jacke anbehält und den Hals mir ihrem Glöckchenschal wärmt.

Doch eigentlich wollte sie ihr neues blau-rotes Strickkleid vorführen.

Foto: S.Schneider


Die nur 26cm große Lindsey ist eine Rica-Bärin aus Detmold, die nun dank des Strickkleides von U.Schneider auch endlich draußen mitspielen darf.


Mittwoch, 19. Dezember 2012

Und wo ist jetzt der Schnee?




Da ist nun endlich der Schlitten für Benitas erste Ausfahrt im Garten ganz weich und warm ausgepolstert. Jetzt ist es zwar rutschig, aber vom glitschigen Blätterrutschen hat ihr niemand im Haus etwas erzählt! Auch für Oatsie ist der erste Ausritt über Stock und Stein ganz schön anstrengend. Und als es von oben dann auch noch immer nieseliger wird, und sich die Klein-Purrlie wegen der Feuchtigkeit tiefer und tiefer in ihr Reisetäschchen verkriecht, treten die drei ganz schnell die Heimreise an. Denn drinnen lässt sich so ein matsch-grauer Tag viel gemütlicher verbringen!

Foto: S.Schneider


Die zierliche Benita ist eine Rica-Bärin von der letzten Teddybär Total aus Münster. Sie profitiert inzwischen von der Muffy VanderBear-Mode aus den USA. Denn Muffys grünes Christmas Carol Cape passt ihr ausgezeichnet. Auch das Ergänzungs-Set mit Muff und Beutel sind besonders praktisch für die kalten Wintertage. So kann sich die Katze Klein-Purrlie prima im dunkelroten Velourbeutel einkuscheln und sich notfalls auch ganz tief darin verstecken. Oatsie, das Pferd, fiel uns vor ein paar Wochen als ein weiterer Gefährte in der Muffy-Kollektion auf. Es kam vor einigen Tagen mit Winterdecke, Scheuklappen und Zügeln bei uns an. Nun hat es die Aufgabe, den Korbschlitten durch den Winter zu ziehen. Der Schlitten stammt übrigens aus dem Dänischen Bettenlager und wurde mit Folie ausgeschlagen dort als Pflanzkorb angeboten. Doch mit kuscheliger Wolle entstand unter der Nadel von U. Schneider schnell ein bequemes Rückenkissen und eine neue Innenverkleidung. Und wann kommt nun wieder der Schnee für die erste richtige Ausfahrt im Wintergarten?


Freitag, 14. Dezember 2012

mitten im Schnee




Auch wenn diese Muffy schon seit vielen Jahren den mollig warmen Wintermantel trägt, so konnte sie sich doch nicht vorstellen, wie kalt es draußen im weißen Garten ist. Da nütze es auch nix, dass sie schon bei ihrer Ankunft aus Kalifornien zu ihrem Outfit auch noch die passenden Schneeschuhe, Schal und Handschuhe für den Wintergarten bekam. Auch Purrlie, die als kleine Raupe verkleidet fast zeitgleich aus Florida anreiste, findet es trotz gelber Kappe und Decke nicht besonders angenehm im Schnee. Es wird wohl noch ein paar Tage dauern, bis sie sich akklimatisiert haben ...

Foto: S.Schneider


Mittwoch, 12. Dezember 2012

Schneeweißchen ...


... und Schneeweisschen im Schnee:

Am 12.12.2012 kurz nach 12 klingelte der Postbote und übergab ein kleines Päckchen aus der Teddy-Manufaktur. Nun musste schnell gehandelt werden! Denn trotz warmer Winterverpackung war die Reise mit der Weihnachtspost bestimmt lang und kalt. Und schon bald hüpfte aus der Verpackung das bereits erwartete Schneeweisschen. Auch wenn die zierlichen Glieder noch recht steif von der Reise waren, so blickte das kleine Tierchen sogleich sehnsuchtsvoll nach draußen in den Schnee. Dann bemerkte es einen ganz leichten Luftzug, denn die Tür zum verschneiten Garten war geöffnet. Sogleich lief es ganz aufgeregt los. Blitzschnell durchquerte es den Wohnraum, hüpfte die Treppe hinunter, sprang mit großen Schritten durchs Treppenhaus und landete im Schnee! Ups, der war so einsinkig und tief, dass der kleine Rehbauch plötzlich ganz kalt wurde. Für das Winterwetter war es gut ausgestattet mit Mütze, Muff und Decke. Aber für den Bauch ...

Doch da Schneeweißchen sich sofort ihren Mantel griff und dem Rehlein nach draußen gefolgt war, konnte es das Tierchen aus den Tiefen der weißen Pracht befreien. Sie suchten sich einen Platz, der weniger tief verschneit war. Dafür kamen nun von oben ganz viele Schneeflöckchen und tanzten ihnen auf der Nase rum. 

So beschlossen sie schon bald ins Haus zurückzukehren und sich lieber an der Heizung aufzuwärmen. Aber das wird bestimmt noch weitere Ausflüge mit Schneeweißchen & Schneeweisschen im Schnee geben ...

Fotos: S.Schneider


Schneeweißchen ist eine unserer ersten Rica-Bärinnen, die wir auf dem Bärensofa in Detmold im Februar 2000 gesehen und sofort mitgenommen haben. Das kleine Schneeweisschen mit Mütze, Muff und Decke hat Eileen Seifert entworfen, Leben eingehaucht und Anfang Dezember auf ihren Blog 'Teddy-Manufaktur' gestellt ...


Dienstag, 11. Dezember 2012

Wie macht das eigentlich der Weihnachtsmann?



 Der Winter ist zurück. Die Kleine hat sofort wieder den Rentierschlitten angespannt, um jetzt endlich etwas auszuprobieren. Sie saust mit den Geweihrennern hinten in den Garten auf die große Fläche, um einen extra langen Anlauf zu nehmen.

Die kleine Polarpetzin feuert ihre Zugtiere an. Die legen sich mächtig ins Zeug und preschen schnurgerade durch den Schnee. Am Ende der Bahn zieht das Gespann einen weiten Bogen, um ja keine Geschwindigkeit zu verlieren. Zurück geht die wilde Hatz immer schneller mit stiebenden, weißen Kristallwolken. Doch es ist zum Mäuse melken: Sie heben einfach nicht ab.

So ein fescher Skihase zu sein, das hat sich Hoppy nicht so anstrengend vorgestellt. Sie stakst mit den Brettern schon eine ganze Weile durch den Schnee und kommt langsam ins Schwitzen.

Eigentlich ist die Löffelträgerin froh, als sie die Kleine trifft. So kann sie verschnaufen, ohne dass es nach einem Schlappohr aussieht. Doch die Petzeline ist ratlos: "Wie macht das der Weihnachtsmann bloß? Er kann mit seinem Schlitten fliegen!" Es kann doch auch nicht an Pinguin und Robbe liegen, die mit an Bord sind. Der alte Rauschebart muss schließlich noch jede Menge Geschenke mitnehmen.

Da kann Hoppy auch nicht helfen. Sie würde gern selber fliegen. Das ist sicher nicht so anstrengend wie dieses irgendwo Langlaufen. Aber für das Skifliegen braucht mal wohl eine Sprungschanze und dann ist die Flugzeit doch immer sehr kurz.

Mitten im Garten bereitet inzwischen ein Sputnik den Start vor. Unter den Sardinenrenner hat es Kufen montiert. Und jetzt muss es nur noch Kopfpropeller ausrichten und saust dann mit Gedankenkraft über die Schneefläche: "Jetzt geht es los ... aber jetzt ... na gleich ... also ... das kommt noch ..."

Weiter kommt das Sputnik nicht, weil ein Schlitten in voller Fahrt heran donnert. Den Pinguin kennt das rote Fusseltier und irgendwie hat diese Bärin, die da eifrig winkt, wohl Schwestern mit Karokleid und im knöchernen Gerippeanzug.

Die kleine Bärin hat keine Zeit für langwierige Begrüßungen: "Du bist doch Experte für Flugfragen, wie hebt man ab?" Das Sputnik fühlt sich geschmeichelt. Da hat jemand den blinkenden Propeller auf seinem Kopf bemerkt. Wenn es sich besser konzentrieren könnte, würde der jetzt ganz lässig eine halbe Umdrehung machen.

"Also... äh ..." wie erklärt ein federleichter Luftquirlträger nur die Fliegerei einem so ahnungslosen Bodenbewohner: "Ich würde ja schon davon schwirren ... denke dabei fest ans Fliegen ... nur das lange Dingsbums bremst." Es zeigt auf den Schal, der bei jedem Dosen-Ruckler über den Schnee schrabbt.

Wenig später müht sich ein Sputnik wieder allein mit der elendlangen Schleppe. Ein kleine Bärin saust winkend davon. Vielleicht hätte das kleine Flugtier doch fragen sollen, ob es abgeschleppt werden kann. Denn heute schwirren die Gedanken wieder so wirr unter dem roten Fusselfell, dass es mit dem Fliegen wieder ein wenig schwieriger wird.

 Das alte Leittier vom (wahrscheinlich) echten Weihnachtsschlitten hat dafür eine merkwürdige Entdeckung im Garten gemacht. Ein kleiner Bär stapft als pummeliges Ren durch den Pulverschnee. "Ich bin ein Weihnachts-Navi!" erklärt der Tarnpetz dem alten Geweihträger.

Es ist doch wohl bekannt, dass Rentiere mit roten Nasen den allerbesten Ortungssinn haben und den anderen Schlittenziehern erklären können, wohin der Weihnachtsmann seine wertvolle Fracht bringen muss. Und er, der Bär, hat dafür jetzt den richtigen Anzug an, um so ein Wegebesserwisser zu sein. Für alle Fälle hat er in der Umhängetasche noch eine Landkarte mit Linienflügen.

"Meine rote Nase kann leuchten und kennt den Weg." Fleckerl erklärt dem etwas fassungslosen, alten Ren, wo es lang geht. Das Ziel ist doch ganz einfach: "Na hierher, wo die Bären schon auf den Sack voller Geschenke warten."

Eine kleine Bärin saust vorbei. Sie hat gerade überhaupt keine Zeit für die weitere Weihnachtsstreckenplanung. Wenn der Schlitten nicht bald fliegt, ist ohne 'wie' auch egal 'wohin': "Und Tschüss! Ich muss jetzt auch Poprellerdinger an meine Rentiere bauen."

Nelleke kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Der alte Seebär hat tief im Garten schon etwas ganz Besonderes gefunden ... einen oberkuhlen, roten Raketenschlitten. Der gehört sicher dem Weihnachtsmann, dem das altmodische Hufgetrappel schon längst auf die Nerven geht. "Das ist jetzt Hai-Tech," brummelt der maritime Zausel, "und kein Kinnerskram oder Antikgedöns." 

Da muss den Bastelelfen am Nordpol aber ein Fehler im Raketenbau unterlaufen sein. Die beiden Bären können es kaum glauben: So ein kleiner Laderaum für so viele Geschenke? Wie soll denn da das ganze Spielzeug für kleine Bären reinpassen? Allein der Wunschzettel von Linus ist doch mindestens einen Meter lang. Und Nelleke hat auf ihren Zettel auch schon ganz viele Dinge aufgemalt. 

So muss der Weihnachtsmann ganz schön häufig hin und her düsen. Doch so ein Geschenkehobel fliegt sicher fast Lichtgeschwindigkeit. "Na mindestens fabelhafte Funzelgeschwindigkeit," verkündet die kleine Mützenbärin. Und dann ist das doch ein Klacks. Wenn da nicht immer die häufigen Schleifen und andere Warteknoten wären, die man beim Landen fliegen muss.

Nelleke untersucht das Bedienpult des roten Renners. Boah! Mit nur drei bunten Knöpfen kann der Weihnachtsmann so schnell durch die Nacht sausen, dass er überall rechtzeitig die Geschenke verteilen kann. Wenn er noch schneller fliegen könnte, würde er sicher die Beschwerden über falsche Geschenke und den Umtausch gleich mit erledigen.

Es bricht die Hölle los, als der alte Seebär den Raketenmotor des supermodernen Weihnachtsschlittens startet. Nelleke wird ordentlich durchgeschüttelt und bekommt einen warmen Rücken, bevor der große Bär davon zischt.


Die Kleine ist wieder in der Muffy-Polarausstattung unterwegs. Die Rica-Bärin nimmt natürlich den Deb Canham Schiebe-Pinguin auf dem Schlitten mit. Der fotogene Skihase ist Hoppy VanderHare und das Fleckerl-Navi, ein Flecker Bär, trägt tatsächlich den Rentiertarnanzug von Muffy VanderBear. Das Sputnik kommt von keuns and bears. Nelleke ist wieder eine Rica-Bärin und den alten Seebären hat Ulrike Amadori auf Landgang geschickt.   

Fotos W.Hein


Sonntag, 2. Dezember 2012

Schlittenfahrt



Die ersten Schneeflocken fallen in diesem Jahr am 1. Advent. Das ist enorm praktisch für die Pläne von kleinen Bärenmädchen. Die weiße Petzine hat schnell die dicke Polarjacke übergezogen und die Robbe auf den Schlitten geschnallt.

Jetzt können die vier Rentiere zeigen, wie sausewindschnell sie den roten Schlitten durch den weißen Wintergarten ziehen können. Vielleicht können sie dabei sogar zusammen abheben wie der Weihnachtsmann, wenn die Geweihrenner nur genug Anlauf haben.

 Leider hat der Winter heute noch Aussetzer. Kaum tanzen die ersten dicken Flocken durch die Luft, und den Steg bedeckt ein zarter Flaum, fällt aus den Wolken nur noch fisselige Nasspampe, die sich feucht und schwer auf Fell und Schlitten legt.

 Hoppy sieht die rasant dahintauende Schneedecke und ahnt, dass sie die Winterausrüstung gleich wieder einmotten kann. Heute kann das Karnickel mit den Skibrettern nur auf Holz kratzen, statt schnurgerade Loipenspuren in den Neuschnee zu ziehen.

Wenig später führt die Kleine die Rentierherde durch diesen nasskalten Schmelz wieder ins warme Haus. Hinten im Garten liegt noch viel weniger Schnee als hier auf dem Steg. Den schweren Schlitten haben sie am Ende der weißen Holzbohlen erst einmal stehen gelassen. Entweder kommt ab morgen der richtige Winter oder die großen Bären müssen das rote Brettergestell wieder zurück tragen.

Idee: SchneiderHein   Fotos: W.Hein

Die Kleine ist ein Rica-Bär mit Deb Canham-Pinguin. Hoppy profitiert von der Freundschaft mit der bestgekleidesten Bärin der westlichen Welt: Muffy VanderBear. Die hat im Schrank übrigens auch das gleiche Polar-Outfit wie die Kleine.


Samstag, 17. November 2012

Dunkle Wolken



Die Miene des weltgrößten Dinoexperten ist wieder schwer umwölkt: "Menno!" Niemand nimmt in diesem Garten offensichtlich die allerbeste Saurierforschung ernst. Der graue Apatobrocken ist eine wandelnde Plakatsäule. Und bei den Schreckensechsen hat jemand schon wieder plüschig aufgerüscht.


Foto: W.Hein

Die Übeltäter sitzen derweil warm und kuschelig in der Bärenhöhle in Hannovers List. 
Ihr Kalender 'Teddy und Co' 2013 wird gerade vorgestellt und da haben tapezierende Mäuseschergen und federliebende Bärenmädchen noch schnell nachgearbeitet ...