Freitag, 20. April 2007

Teichkontrolle



Nelleke hat sich heute extra wieder die hohen gelben Gummistifel angezogen und sich einen Stecken gesucht, der noch viel länger ist, als sie selbst. Dann stapft sie zum Ufer des großen Gartenteichs. Die Uferzonen sind leicht zu betreten, weil die Pflanzen noch jung und klein sind. Das Wasser quitscht lustig unter den Stiefeln, als sie mit geschultertem Stock am flachen Ufer langgeht.

Sie wagt sich immer weiter vor an den Rand der grünen Halbinseln, die ins Wasser ragen. Dort wo sie gerade noch sicher stehen kann, beginnt sie den Stecken in den Grund der Uferzone zu bohren. Und dann immer weiter ins Tiefe hinein. Schließlich so weit und tief, wie sich vorrecken kann, ohne das Gleichgewicht zu verlieren.

Dann ist sie sich ganz sicher. Der Teich ist ziemlich tief. Auf jeden Fall tiefer, als dass sie noch mit trockener Nase drin stehen könnte. Die Fische, die neugierig die Stockspitze umkreist haben, sind offensichtlich auch nicht so flach, wie sie gehofft hat. Es hilft nichts, bis der Sommer kommt und das Wasser wieder angenehm warm ist, wird sie schwimmen gelernt haben müssen. Und am besten ein Seepferdchenabzeichen auf der Badehose haben.

Jetzt muss sie nur noch einen Seebären oder wenigstens Teichbären finden, der ihr Schwimmen beibringt. Und sich sicherheitshalber zum Geburtstag Schwimmflügel wünschen. Falls es länger dauert, bis sie den Kopf von allein über Wasser hält. Und auf jeden Fall die passende Badehose für das Seepferchenabzeichen ...

Fotos: W. Hein / Jeans-Overall: U.Schneider
Stiefel: Bärenhöhle, Hannover / Pins: RWE & VW
Nellecke: U.&C.Charles (RicaBär)

Montag, 16. April 2007

Schneeweißchen verabschiedet den Osterhasen

Ostern ist vorbei und die Eier, Küken und Langohren
bereiten sich darauf vor, wieder schlafen zu gehen.
Schneeweißchen nutzt die letzten Sonnenstrahlen
des Tages den Garten zu erkunden.

Plötzlich steht die weiße Hasendame vor ihr,
die in den Ostertagen immer mal wieder
zwischen der Deko und im Garten auftauchte.

Gemeinsam betrachten beide die dunkelviolette Lenzrose,
deren Blüten feurig in der Sonne leuchten.

Weiße Hasen haben scheinbar eine besondere Liebe zu Lenzrosen.
Aufmerksame Besucher des Gartens haben schon vor ein paar Tagen
zwei Hasen in der Nähe einer weißen Lenzrose entdecken können.


Aber die Abendsonne steht schon flach
und es ist wirklich Zeit sich zu verabschieden.
Tschüss, kleiner Osterhase. Dann bis zum nächsten Jahr.


Fotos: W.Hein / Hasenausstattung: U.Schneider
Hase: G.Schlotz, Schneeweißchen: U.&C.Charles (RicaBär)


Samstag, 14. April 2007

Das Geheimnis der zerbrochenen Eierschalen


Schneeweißchen genießt die warmen Frühlingstage im Garten.
Gänsekresse, Blausternchen und Buschwindröschen tupfen
helle Farben in das saftige Grün.


Plötzlich stutzt die weiße Bärin.
Denn da steht etwas mitten in der Blütenwiese,
das gestern noch nicht da stand ...

Vielleicht erklärt das weiße Puschelküken
endlich die zerbrochenen Eierschalen
in der Kiste der Podest-Enten ...
wir haben uns an anderer Stelle schon gewundert.

Es werden immer mehr weiße Flusenvögel.
Schneeweißchen würde sie ja gerne fragen ...

aber natürlich sind die Küken noch viel zu klein,
um sagen zu können, wo sie herkommen ...
oder wo sie hingehen ... oder was ihre Bestimmung ist.

Außer vielleicht kleine weiße Bären zum Nachdenken anzuregen.
Über die Folgen von zerbrochenen Eierschalen

Fotos: W.Hein

Montag, 9. April 2007

Annico hat eine Osteraufgabe

Jedes Jahr um diese Zeit hat Annico eine wichtige Aufgabe.
Vier Blechhasen kommen in einen Zinktopf mit Buchsbaum.
Dort schwingen sie abwechselnd Möhrchen- und Blumengirlanden.
Dabei sollte man besser immer ein Knopfauge auf sie haben.

Und das erledigt der aufmerksame Bär sehr gewissenhaft.
So auch dieses Jahr zu Ostern.

Fotos: S. Schneider / Annico von U.&C.Charles (RicaBär)



Sonntag, 8. April 2007

Nellekes Hasenbande


Nelleke in einer ganz eigenen Osterwelt.
In der Frühlingswiese stehen 7 gelbe Osterhasen.

Schon stapft die kleine Bärin durch die bunte Hasenschar.
Die Pappmachehelden des Osterfestes stört das nicht.

Richtet Euch!
Auch in Reihe gestellt ein schräger Ostergruss.


Etwas stumm und dröge sind diese gloreichen Sieben schon.

Hey, ihr Pappkameraden und wo sind die Eier?

Von Hasen umgeben. Nelleke steht mitten im Osterfest.


Fotos: W.Hein / Nellekes Overall und Häkelbluse: U.Schneider
Anglerstiefel: Bärenhöhle, Hannover / Pins: VW und RWE
Nelleke, ein echter Sonnenschein von U.&C. Charles (RicaBär)
Hasen: Metzen (Sie sind u.a. auch der Grund, warum Silke den Untergang
des Dumpingpreis-Imperiums bedauert. Denn wo sonst kann man sonst
sieben Osterhasen kurz vor Weihnachten zum Schnäppchenpreis finden?)

Samstag, 7. April 2007

Julians Osterentdeckung


Ein Garten voller Osterdeko lädt auch kleine Bärenjungen
zum Entdecken ein. Julian nutzt die Samstagsonne
für eine genaue Inspektion des Hochbeckens.


Weit kommt er nicht. Eine Hasen-Holzbahn kreuzt seinen Weg,
als sie den Margerittenkorb hinaufschnauft. Das ist
natürlich viel zu spannend - da muss Julian bleiben.

Vielleicht kommt er das nächste Mal weiter ...

Fotos: W.Hein / Bärenpullover: U.Schneider / Julian von U.&C.Charles (RicaBär)

Mittwoch, 4. April 2007

Nun geht es endlich bald los...


Bevor die Bären kommen, kommt Ostern.
Und ein Hasenmädchen steht ganz weit vorn.

Aber die Bären warten schon - Ehrenwort.

Foto W.Hein / Hasenausstattung Uta Schneider
Hase Gaby Schlotz, März 2002

Mehr am Samstag, dem 7. April 2007

Sonntag, 30. Mai 2004

Inselurlaub 2004




Das ist das Titelblatt vom dicken Amrum-Fotoalbum 2004.
Davon haben wir 24 Seiten ausgewählt und abfotografiert. 
Nachdem Lisa und Lausebär schon im Sommer 2002 auf der 
Nordfriesischen Insel Amrum waren, durfte jetzt auch Marie 
mitkommen. Hier sind die schönsten Urlaubserlebnisse 
von Lisa, Lausebär und Marie:

Lausebär war der Erste, der ganz mutig auf das Geländer 
an der Südspitze kletterte, um einen besseren Ausblick auf 
das Wattenmeer zu haben. Doch was Lausebär kann, das 
müssen Lisa und Marie natürlich gleich nachmachen ...

Der erste längere Ausflug führte durch das Kiefernwäldchen 
und dann weiter an der Wattseite zur Mühle nach Nebel.

Aber die drei hatten sich auf dem Weg so vertrödelt, dass 
das Mühlenmuseum gerade Mittagspause machte. Doch bis 
zum Nachmittag warten? Warten mögen kleine Bären nun 
überhaupt nicht!

Da wanderten sie lieber zurück zum kleinen Wäldchen.

Denn dort hatten sie auf dem Hinweg einen ganz vereinsamten 
Spielplatz mitten im Wäldchen entdeckt.

Tags darauf war das Wetter morgens so grau, dass die drei 
lieber mit dem Bus nach Norddorf fuhren. Dort wurden zuerst 
alle Spielwarenläden in der Einkaufsstraße ausgiebig besucht. 
Als das Wetter endlich besser wurde, wollten sie um die Odde 
wandern. Das ist das nördliche Ende der Insel und ein riesiges 
Vogelschutzgebiet. Von dort sind auch die Inseln Sylt und Föhr 
ganz nah. Außerdem gibt es da ganz viele schöne Steine. 
Lisas Taschen wurden immer schwerer und schwerer, bis 
Kaninchen protestierte. Denn schließlich reist Kaninchen 
in Lisas Jackentasche.

Einen Tag verbrachten sie in den Dünen in der Nähe 
des Leuchtturmes. Denn Kaninchen sollte dort doch 
seine Verwandten kennenlernen. Sicher war ein Urahn 
schon ein Dünenkaninchen. Die Inselschlappohren 
hatten aber keine Lust auf Verwandtenbesuch, der 
ihnen die Dünen kahl frisst. Lisa war enttäuscht, dabei 
hat Kaninchen nicht mal einen dieser fiesfesten 
trockenen Stengel abgeknabbert. 

Beim nächsten Inselausflug besuchten sie die Strandhütten 
zwischen Nebel und Norddorf. Die waren so viel größer, 
als die kleine Hütte, die sich Lisa und Lausebär im letzten 

An der einen Hütte war alles ganz ordentlich und rechtwinkelig.

Doch an einer anderen Butze war unheimlich viel Krempel verbaut. 
Lisa und Lausebär staunten, was da alles an Strandgut zu sehen war.
Oder ob die Inselmüllabfuhr zusätzlich noch Spenden gesammelt hat?
Nur Marie wollte irgendwann viel lieber im Sand spielen.

Beim morgendlichen Einkauf hatte Marie einen Windfisch 
in den Auslagen entdeckt. Der musste natürlich sofort mit. 
Blöd, dass es ausgerechnet an dem Tag fast windstill war!

Auch der blaue Drachen wollte nicht steigen. Immer wenn
Lausebär rief: "Lisa lass los!" hat die kleine Bärin auch 
losgelassen und vorher nur einen kurzen Moment überlegt.

Es gab reichlich Verwicklungen. Und Lausebär musste die Mädchen 
immer wieder aus dem verknoteten Drachenschwanz befreien.

Doch dann kam eine Windböe und nahm den Dachen mit in die Luft!

Auch der nächste Tag war richtig schön sonnig und warm. 
Einfach perfekt, um am Strand zu spielen.

Lisa und Marie hatten ihre Sandförmchen dabei. Doch der Sand war 
so trocken, und das Wasser so weit weg, dass sie damit keine Kuchen 
backen konnten. Dafür rodelte Kaninchen mit dem Stern-Förmchen 
ganz toll den Dünenhügel hinab.

Das versuchten Lisa und Marie dann auch mit der Schaufel.

Während die Bärenmädchen lieber am Dünenrand spielten, 
buddelte Lausebär einen breiten Kanal vom Strand ins Watten-
meer. Denn an der Wasserkante wurde sein kleines Boot immer 
wieder an Land gespült.

Am nächsten Tag entdeckte Lausebär beim Strandspaziergang 
ein dickes und ganz schweres Holz. Das musste mit! Denn mit 
einer Butze aus Treibholz macht so ein Strandurlaub 
doch viel mehr Spass. 

Auch Lisa und Marie sammelten mit: Ein gelber Plastikschlauch 
und ein Strauch lassen sich an der Hütte doch bestimmt verbauen.

Und während Lausebär überall nach vernünftigem Bauholz suchte, 
waren die Mädchen dann lieber mit Muschelsammeln beschäftigt.

Für eine richtige Hütte gab es leider viel zu wenig Holz am Strand.
Aber für eine Sandburg mit einer Bretterwand reichte es dann doch.

Und mit der Flagge aus dem Spielzeugladen wurde es eine 
prima Piratenburg. Schade, dass die Burg erst kurz vor Ende 
des Urlaubs fertig wurde!

Die letzten Minuten, bevor es mit der Fähre wieder nach Hause 
ging, verbrachten die Urlauber dann noch an der Südspitze ...

Fotos: SchneiderHein


Und wenn Lisa, Marie, Lausebär, Linus, Anna und Howard 
gemeinsam nach Amrum fahren, dann ...


Nachtrag 29.Dezember 2012:
Inzwischen ist hier das 30 Minuten lange Video von Amrum 
'aus der guten alten Zeit' (DVD der Isemann GmbH von 2001) 
zu sehen.